Baltikum 2014

Marienburg

Mittags verlassen wir die Stadt, wollen abends Vilnius erreichen, ein Hotel. ist gebucht. Wir  sollten eigentlich zügig fahren, um die fast 600 km Landstraße hinter uns zu bringen, machen aber Halt in Malbork, um die Marienburg zu besichtigen, ein Bauwerk des Deutschen Ordens, des „Ordens der Brüder vom Deutschen Haus St. Mariens in

Baltenkreuz

Jerusalem“. Die Deutschbalten glaubten, in direkter Linie mit dem Orden verbunden zu sein. Dessen mittelalterliches Wappenschild  wurde auch ihr Wappen. Im Weichbild dieser Burg sollten und wollten sie nach 1939 wieder siedeln. Die Vertreibung der dort Ansässigen nahmen sie in Kauf, in Treuen fest, dieses Mal zum Führer.

 

Marienburg

Immer noch ist es kalt, der Parkplatz entfernt von der Burg. Wir begnügen uns mit dem Anblick von weitem, fotografieren und fahren weiter durch Masuren. Kleine Straßen zum Teil, Dörfchen, malerische  Alleen. In Biskupiec –  deutsch hieß der Ort einmal Bischofsburg -, einer  Stadt im historischen Ostpreußen, machen wir Rast.  Brigitte notiert: “17 Uhr Einkehr am Markt – Na Rynku – Nicole  und ich essen Ente und Apfel mit Moosbeeren, Jörn Rindersteak. Dann die Weiterfahrt nach Vilnius durch die masurische Seenplatte über Mikolaiki, Elk, Suwalki. Hügelige Landschaft, viele Seen, Siefried-Lenz-Land, die Geschichten aus Suleyken.  EIn Land aber auch mit schrecklicher Geschichte: von  der  Tannenbergschlacht  1410 über die sogenannte „Schlacht von Tannenberg 1914“ bis zum  Führerhauptquartier Wolfsschanze und den Schlachten des Zweiten Weltkriegs.